Wilkommen auf unserer Homepage

Erfolgreiche Lebensmittelsammlung für 40. Hilfstransport!

(Bilder folgen)

 

Am vergangenen Wochenende ermöglichte der

Edeka Markt Hein in Köln Porz erneut das Sammeln von Lebensmitteln

für Kinder inMogilev durch die "Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder e.V.".
Besonderheit der Sammlung: Marktinhaber Gregor Hein verdoppelt jede Spende.
Jede gekaufte und gespendete Ware wird ein weiteres Mal in den LKW nach
Weißrussland geladen, so dass nicht nur ein Großteil, sondern 200% der Spende
bei den bedürftigen Familien eintrifft. Das garantiert der Köln-Erftstädter
Verein, dessen 120 Mitglieder sich rein ehrenamtlich engagieren. So werden am
15. Mai 3418 Lebensmittel wie Speiseöl, Kaffe, Reis und Nudeln im 40-Tonner
Richtung Mogilev starten. Die weißrussische Großstadt liegt in dem Gebiet,
welches besonders durch den Fallout der radioaktiven Wolke von Tschernobyl
belastet wurde. Willi Frohn, Vorsitzender des Vereins, freut sich über das gute
Ergebnis der Sammelaktion, insbesondere, weil bei nasskaltem Wetter in den
ersten Stunden weniger und tendenziell schlechter gelaunte Kunden den Markt
betraten als bei den sonnenschein-verwöhnten letzten Sammlungen.

 

Wer Interesse hat den Verein zu unterstützen, oder Fragen zur Arbeit des Vereins hat, erreicht den Ersten Vereinsvorsitzenden Willi Frohn unter 0221/ 461830 oder Pressesprecher



 

Willi Frohn                                          Carsten Quittek

1. Vorsitzender                                   Pressesprecher

Tel.: 0221 461830                              Tel.: 02252 838
242

frohn-koeln@netcologne.de                  cquittek@online.de

www.erftstadt-hilfe-tschernobyl.de




 

2. Operation von Hanna Afonewich am 20.03.2012 in der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universitätsklinik Köln

Ein Jahr nach der schweren OP von Hanna bei Prof. Dr. Zöller im Februar 2011 war sie nun zum 2. Mal in Köln. Diesmal sollte das verhärtete Muskelgewebe gedehnt und die Operationsnarben geglättet werden. Es war vorgesehen, diese OP ambulant, aber
natürlich unter Narkose durchzuführen. Am Samstag, den 17.03.2012 reiste Hanna in Begleitung von Alla Serjoschkina (Dolmetscherin) an. DenSonntag nutzten wir mit Familie Hein, wo Hanna untergebracht war, zu einem Stadtbummel durch Köln. Ein Besuch im Kölner Dom war natürlich fester Bestandteil der Exkursion. Dort beteten wir um Beistand für Hanna und stellten einige Kerzen auf. Zum Abschluss besuchten wir eine kölsche Kneipe, um unseren Hunger und Durst zu stillen. Am Montag 19.03.2012 meldeten wir Hanna in der Klinik an und hatten ein erstes Gespräch beim Anästhesisten. Um 14:00 Uhr fand dann das Vorbereitungsgespräch bei Prof. Dr. Zöller statt. Er hatte Hanna ja ein Jahr nicht gesehen und war ganz begeistert von ihrem Aussehen. Hanna wurde eingehend untersucht und auf die OP, die am nachfolgenden Tag morgens um 9:30 Uhr vorgesehen war, vorbreitet.
Bei diesem Gespräch war auch die Presse anwesend. Am Dienstag, 20.03.2012 waren wir, Alla Serjoschkina, Hanna und ich pünktlich auf der Station. Die Schwestern, die Hanna ja noch vom vorigen Jahr kannten, begrüßten sie freundlich und bereiteten sie auf die OP vor.Leider wurde sie aber aus organisatorischen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das bedeutete für uns warten, warten! Endlich um 11:45 Uhr wurde Hanna in den OP gebracht. Und wieder hieß es Warten. Endlich, gegen 15:00 Uhr hatte Hanna die OP überstanden und sie wurde in den Aufwachraum gebracht. Nach ca. 45 Minuten erwachte sie. Wir waren sehr erleichtert. Ihr Zustand war stabil. Sie hatte die OP ohne Komplikationen überstanden. Ihr Gesicht war noch geschwollen, aber wieder etwas symmetrischer geworden. Nun kann sie den Mund viel weiter öffnen. Die nächsten 6 Monate muss sie einen Bissklotz zwischen den Zähnen tragen, damit das Muskelgewebe sich nicht wieder zusammen zieht. Ein ständiges Training ist Pflicht, um den Operationserfolg nicht zu gefährden. Die Nacht musste sie noch in der Klinik verbringen. Nach weiteren Untersuchungen wurde sie dann am Mittwoch 21.03.2012 entlassen. Beim Abschied bedankte sich Hanna mit bewegten Worten bei  Prof. Dr. Zöller und äußerte die Hoffnung, ihn einmal in Mogilev begrüßen zu dürfen. Der Verein hat diese Anregung aufgenommen und Prof. Zöller zu einem Besuch eingeladen. Die beiden Damen reisten am Donnerstag, 22.03.2012 ab und sind gut zuhause angekommen. Auch wir sind über den Verlauf dieser Aktion glücklich und erleichtert. Wir haben einen weiteren Schritt getan, damit Hanna gesund wird.

Willi Frohn 1.Vorsitzender

Bericht über die Hospitation von Dr. Shenia Anantschenko in der Klinik für Neurochirurgie der Universitätsklinik Köln vom 10. Januar bis 01. Februar 2012

Der Leiter der  Klinik, Herr Prof. Dr. Goldbrunner, empfing unseren Gast sehr freundlich und stellte ihn dem Ärzteteam vor. Bei seiner 3 Wochen dauernden Hospitation konnte Dr. Anantschenko mehreren Operationen beiwohnen, Diagnostik-Methoden kennenlernen, Organisation der Arbeit auf der Station und in der OP beobachten, aber was besonders wichtig war, dass die deutschen Kollegen ihn in den allgemeinen Ablauf der Klinik einbezogen, ihm ihre Fertigkeiten vorgeführt, und ihm viel Aufmerksamkeit geschenkt haben. Er war von der Effizienz ihrer Arbeit begeistert.
Dr. Anantschenko schrieb an den Verein "Hilfe für Tschernobyl-geschädigte-Kinder e.V.", Erftstadt: 



An den Verein “Hilfe für Tschernobyl geschädigte Kinder” e.V. Erftstadt

Mogilew, den 07.02.2012

Liebe Freunde, ich bin schon seit einigen Tagen  wieder zu Hause, aber verbringe viel
Zeit  im Krankenhaus. Ich verstehe erst jetzt, wie viel ich tatsächlich für meine Arbeit Neues und Interessantes in der Uni-Klinik gesehen und kennen gelernt habe und werde mich bemühen,
diese Kenntnisse auf meiner Station mit Unterstützung der Kollegen umzusetzen. Ich bin den deutschen Ärzten sehr dankbar, dass sie mir ihre Fertigkeiten vorgeführt  haben, und ich bin von der Effizienz ihrer Arbeit begeistert.
Ich möchte meine herzliche Dankbarkeit dem Verein und dem Vorsitzenden des Vereins H. Willi Frohn für die einwandfreie Organisation meiner Hospitation in Köln aussprechen: Meine Unterbringung, Verpflegung, freie Zeit – alles war wirklich perfekt organisiert. Dank Willi Frohn und Michael Ott habe ich die Altstadt , den Kölner Dom, das Beethoven-Museum in Bonn gesehen. Ich konnte mich  jeder Zeit an sie wenden und bekam immer Hilfe. Ich bin auch bei  einer Sitzung des Vereins gewesen und habe selber gesehen, wieernsthaft die medizinischen Probleme zum Wohl der weißrussischen Kinder gelöst werden  und was für eine umfangreiche Vorbereitungsarbeit zu jeder Aktion des Vereins geleistet wird. Was für mich persönlich besonders wichtig ist, dass ich gutherzige und nicht  gleichgültige Menschen kennengelernt habe. Bei meiner Hospitation in der Uni-Klinik habe ich unterschiedliche
Operationen gesehen, neue Diagnostik-Methoden, neue Technik  und die Arbeit der deutschen Kollegen kennengelernt. Ich hoffe, dass ich die erworbenen Kenntnisse  in unserem Krankenhaus stufenweise umsetzen kann. Ich bin den Kollegen und insbesondere dem Prof. Dr. Goldbrunner für die Aufmerksamkeit zu mir von ganzem
Herzen dankbar.
Drei Wochen Hospitation (das war in meiner medizinischen Arbeit zum 1.Mal) ist für die Neurochirurgie nicht viel, aber ich habe jetzt eine klare Vorstellung über unsere Ziele hier in Mogilew. Die Neurochirurgie ist ein sehr kompliziertes und umfangreiches medizinisches Gebiet und ich möchte gern mit den
Kollegen in der Klinik im Kontakt bleiben und, wenn es möglich sein wird, die Zusammenarbeit  fortsetzen.

Mit Dank für alles Shenja Anantschenko

Rekordsumme für "Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder e.V."

Zehn Cent ergänzte Ingo Brückner aus seinem eigenen Portemonnaie, um die
Schnapszahl von 8888,88 Euro auf dem Scheck zugunsten der "Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder e.V. Erftstadt" eintragen zu können. Der Leiter der Theatergruppe „Erftkultur“ vermeldete bei der  Hauptversammlung des Vereins das fantastische Einspielergebnis des märchenhaften Stücks "Ein Drache für den König". Die Geschichte der Erftstädter Autorin Anette Dewitz wurde im Dezember letzten Jahres acht mal zugunsten des Hilfsvereins aufgeführt. Wie bereits im Jahr zuvor das Theaterstück „Die Weihnachtsfabrik“ waren alle Vorstellungen restlos ausverkauft. Die Theatergruppe „Erftkultur“ ist in den letzten Jahren zu einer wichtigen Stütze des ehrenamtlichen Vereins geworden, der seine Arbeit nur aus Spenden finanziert. Spendengelder werden zum Beispiel für die Nachoperation der 20-jährigen Anna Afonewitsch im März benötigt, die nach 13 Krebsoperationen ein völlig entstelltes Gesicht hatte.
Aber auch Projekte, wie der 40. Hilfstransport nach Mogilev im Mai oder
die Kindererholung im Sommer wären ohne Spenden nicht denkbar. Für Verwirrung sorgte Ingo Brückner mit der Ankündigung, dass es die Gruppe „Erftkultur“ jedoch in Zukunft nicht mehr geben werde. Zur beruhigenden Auflösung teilte der Organisator der Theatergruppe den Mitgliedern des Vereins mit, dass man lediglich einen anderen Namen für die Gruppe suche.

Bericht über unseren Transport im Mogilever TV

26-10-гуманітарка.mp4
MP3-Audiodatei [9.8 MB]

Pressebericht über die Ferienkinder in der Kölner Rundschau vom 13.08.2011

Bericht Ferienkinder 2011.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

Bilder vom Abschlußfest der Ferienkinderaktion 2011

Gruppenbild der Ferienkinder Gruppenbild der Ferienkinder